11. September 2008

Adieu

Heute habe ich zum ersten Mal einen Nachruf geschrieben. Vom Schacher Seppli. Ich erinnere mich, dass wir früher so eine Kassette hatten - die "blöde Kassette" -, wo immer so 10 Sekunden von einem Lied drauf waren, als Werbung. Da war auch drauf "i be de Schacher Seppäälii, em ganze Land bekannt...", und meine Mutter hat's gehasst. (Gut, fairerweise muss man auch sagen, dass mein Bruder und ich die blöde Kassette etwa hundertmal am Tag gehört haben, weil wir den "i bin en italiano, und spiile guet piano, i gange ind fabrigg und macke stuck fur stuck" so gerne hörten.)

Jedenfalls ist der Ruedi Rymann jetzt tot. An Leberkrebs ("het zvell gsoffe, de Tubel", meinte ein Arbeitskollege - einer von denen, die auch gerne mal morgens um neun ein Bierchen gügelen). Und da er auf "meiner" Seite beerdigt wurde, durfte ich den Nachruf schreiben. Bei so einem Menschen keine allzu schwierige Sache, aber irgendwie etwas Besonderes.

Ich hab mir überlegt, was wohl in meinem Nachruf stehen würde. Schwierige Sache.

1 Kommentare:

corinne hat gesagt…

äächt? öö... das esch doch de frönd vo mami erer tante gsii.. weis nöm wiesi heisst.. oder vewächsli do öpis?